Regeln für wildes Plakatieren von Wahlplakaten

Reklamen für Wahlen dürfen die Verkehrssicherheit nicht gefährden. In jedem Fall unzulässig sind Wahlplakate:

– im Lichtraumprofil (0,5 Meter seitlich, 4,5 Meter über der Fahrbahn, 2,5 Meter über Gehwegen)

– auf und über der Fahrbahn

– in signalisierten Tunneln

– in Unterführung ohne Trottoir

– wenn sie Strassensignale oder wegweisende Elemente wie Richtungspfeile oder Distanzangaben enthalten

– an Strassensignalen oder in ihrer unmittelbaren Umgebung

– im Bereich von Autobahnen und Autostrassen inklusive Zufahrten

 

Untersagt sind Wahlplakate weiter:

– in Sichtfeldern von Ausfahrten (2,5 Meter zurück auf einer Länge von je 70 Meter)

– in der Nähe von Fussgängerstreifen (zirka 20 Meter)

– in der Nähe von Strassensignalen, zum Beispiel Geschwindigkeitsbeschränkungen, Gefahrensignalen, Vortrittssignalen, Verboten, Wegweisungen (zirka 20 Meter)

– im Bereich von Kreuzungen, Kreiseln und Verzweigungen

– im Bereich von Bahnübergängen, Fahrspurwechseln oder engen Kurven

– auf Gehwegen, sofern sie Fussgänger behindern könnten

– wenn sie flackern, flimmern oder sonst speziell auffallen und ablenken

– überall dort, wo erhöhte Aufmerksamkeit auf die Strasse und den Verkehr angezeigt ist und wo sie durch Ablenkung die Verkehrssicherheit gefährden könnten

 

Strassenabstand:

– Quer zur Strasse 3 Meter

– Parallel zur Strasse 1 Meter

 

Baubewilligung:

Wahlplakate benötigen eine Baubewilligung, ausgenommen innerorts höchstens sechs Wochen vor und bis fünf Tage nach den Wahlen. Ausnahmebewilligungen für Wahlplakate ausserorts werden wegen der fehlenden Standortgebundenheit in der Regel nicht erteilt.

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